Guty.de
|
Nichtalltägliches News-Portal
2010-09-03 In Wahrheit ist alles gelogen - Allea manipuliert 10 bis 15 Jahre Laufzeitverlängerung oder doch gleich 12 bis 20? Milliarden für Nachrüstungen in die Sicherheit von Atomkraftwerken, die bis dato angeblich nie ein Sicherheitsrisiko gewesen sind? Ab wann sollen die Bundesländer ein Wörtchen mitzureden haben? Und rettet die Kernspaltung nun Klima und Strompreise oder nicht? Das energiepolitische Gezänk der Koalition zeigt: In Berlin regiert der Irrsinn. Die Unwahrheiten, mit denen die Atomlobby arbeitet, zeigen Wirkung. Die Angst von Merkel & Co., dass der Widerstand der Regierten gegen die Atompolitik zu groß werden könnte, kommt hinzu. Mit gutem Grund, denn in den kommenden Wochen gibt es jede Menge Kundgebungen und Demonstrationen gegen den Ausstieg aus dem Ausstieg.
Wir unterstützen diesen Protest und haben unseren Flyer „In Wahrheit ist alles gelogen“ neu aufgelegt. Wir widerlegen in ihm kurz und prägnant die am häufigsten bemühten Atomlügen. Helfen Sie bitte mit, dass dieser Flyer unters Volk kommt – auf dass der Widerstand gegen die Atomenergie noch lauter wird! Sie können „In Wahrheit ist alles gelogen“ auch in größerer Stückzahl anfordern.
Alles manipuliert
Die Auseinandersetzung um die Atomenergie droht eine andere umweltpolitische Weichenstellung in den Hintergrund treten zu lassen, die verheerende Konsequenzen haben könnte: Das europäische und das deutsche Gentechnikgesetz sollen geändert werden. Setzt sich die Genlobby durch, so ist zu vernehmen, droht die bislang geltende Nulltoleranz zu kippen – es könnte vorbei sein mit gentechnikfreiem Saatgut. Und ob sie Gensaat anbauen oder nicht, sollen die einzelnen Bundesländer selber entscheiden dürfen.
Zudem soll der unter bestimmten Voraussetzungen geltende Grenzwert für Lebensmittel, nach dem 0,9 Prozent genmanipulierte Inhaltsstoffe erlaubt sind, künftig auch für nicht zugelassene gentechnisch veränderte Organismen gelten.
Die Politik scheint also nicht nur vor der Atomlobby einen Kniefall zu machen. Ganz ähnlich wie bei der Atompolitik sind auch bei der Gentechnik seit Jahren immer die gleichen lahmen „Argumente“ zu hören. Doch bei genauerem Hinschauen entpuppt sich auch diese Propaganda als: platte Lüge.
In unserem Flyer „Alles manipuliert“ haben wir die gängigsten Unwahrheiten zusammengefasst und ihnen die Fakten gegenübergestellt. Unterstützen Sie bitte unsere „Genlügenaktion“ und helfen Sie mit, dass wir uns auch in Zukunft gentechnikfrei ernähren können:
Beide Flyer können sie hier bestellen. 2010-08-17 Widerspruch gegen Google Street-View Was normalerweise für den Privatbürger verboten ist, nämlich ungefragt persönliche Bilder von Jedermann zu veröffentlichen, scheint für Google nicht zu gelten. Es wird also fleißig weitergefilmt und Ende des Jahres sollen die ersten 20 Städte bei Street-View im Internet zugänglich sein.
Wer das nicht möchte, der kann Widerspruch einlegen. Leider funktioniert der Link bei Google zumindest heute nicht, darum hier ein Link zu einem Musterbrief, der an folgende E-Mail-Adresse geschickt werden kann:
streetview-deutschland@google.com
Musterbrief
2010-08-04 BP plant Tiefseebohrung im Mittelmeer Vor rund zwei Wochen gelang es BP endlich, das Bohrloch im Golf von Mexiko zumindest provisorisch zu verschließen. Monatelang demonstrierte der Ölkonzern, wie wenig er Tiefseebohrungen im Griff hat. Doch anstatt hieraus Konsequenzen zu ziehen, will BP bereits in wenigen Wochen die nächste Bohrung starten. Im
Mittelmeer, vor der Küste Libyens, will der Öl-Multi in noch größerer Tiefe als am Golf von Mexiko eine neue Ölquelle erschließen.
Gemeinsam können wir die dreisten Pläne von BP durchkreuzen! Das Unternehmen kämpft schon jetzt mit seinem ramponierten Image und wird auf Protest der hiesigen Konsument/innen sehr sensibel reagieren. Schließlich ist BP mit der Marke Aral bundesweit Marktführer beim Betrieb von Tankstellen.
Appellieren Sie an BP, die neue Tiefseebohrung zu stoppen!
Der Hunger nach neuen Ölquellen hat in den letzten Jahren zu einer enormen Zunahme von Tiefseebohrungen geführt. Dabei existiert für Bohrungen ab 200 Meter Tiefe keine Technik, mit der Störfälle zuverlässig behoben werden könnten. Taucher können hier auf Grund extremen Drucks, völliger Dunkelheit und eiskalten Temperaturen nicht zum Einsatz kommen und die eingesetzten Roboter scheiterten im Golf von Mexiko regelmäßig.
Die Rechte für die Bohrungen in der Mittelmeerbucht Große Syrte hat BP vor drei Jahren von Libyen für 900 Millionen Dollar erworben - die bis dato größte Einzelinvestition in der Geschichte des Konzerns. Doch noch ist offen, ob BP sich wirklich traut, nach der gigantischen Ölpest im Golf von Mexiko die nächste Tiefseebohrung in über 2.000 Meter Tiefe zu starten. Jetzt kommt es auf unseren Protest an!
Verlangen Sie von BP, die Tiefseebohrungen zu unterlassen! 2010-06-09 Blutbad auf den Färöern (Dänemark) Ein barbarisches Relikt aus der Vergangenheit, das längst seine Bedeutung verloren hat – nicht anders ist das brutale Abschlachten von Grindwalen auf den Färöern zu bezeichnen, einer zu Dänemark gehörenden Inselgruppe mit Selbstverwaltung.
-> -> -> hier klicken zur Protestaktion
mehr Infos und Bilder
Diente die Jagd auf die bis zu knapp acht Meter langen Grindwale (Globicephala melas) früher der Nahrungsbeschaffung, so ist sie heute zu einem alljährlichen sinnlosen Mordritual mit Volksfestcharakter geworden. Die Tiere werden in enge Buchten getrieben, wo die Jäger ihnen Eisenhaken ins Blasloch rammen, um sie orientierungslos zu machen und an Land zu ziehen, dann werden Rückgrat und Kopfarterien mit Messern durchgeschnitten. Noch lebend verbluten sie langsam. Wal- und Delfinfleisch gehören noch immer zum Speiseplan der Inselbewohner, auch wenn sie längst nicht mehr darauf angewiesen sind. Die Regierung warnt inzwischen sogar vor dem Verzehr des durch die Verschmutzung der Meere hochgradig mit Umweltgiften verseuchten Wal- und Delfinfleischs, doch die Jagd geht weiter, noch...
Die Populationsgröße der Nordatlantischen Grindwale ist unbekannt. Sie sind durch internationale Abkommen, wie die Berner Konvention zum Erhalt der europäischen wild lebenden Tiere und ihrer natürlichen Lebensräume sowie die Bonner Konvention zum Schutz wandernder Arten streng geschützt.
Beide Abkommen wurden auch von Dänemark unterzeichnet und ratifiziert. Dänemark entzieht sich der Verantwortung, indem es auf den autonomen Status der Färöer unter der dänischen Krone hinweist. Doch ist Dänemark für das färöische Justizsystem zuständig, repräsentiert die Färöer auf internationaler Ebene und stellt jährlich Millionen von Kronen als Subventionen zur Verfügung.
Indem sie hunderte Tiere auf einmal töten, löschen die Färinger ganze Familien und soziale Gruppen aus. Abgesehen Die GRD appelliert an die Verbraucher, keine Produkte der Färöer zu kaufen und die Inseln als Reiseziel zu meiden.von der Grausamkeit dieser Methode vernichten sie damit Bausteine des Genpools und zerstören die genetische Vielfalt dieser Art.
Die GRD protestierte bei der dänischen Botschaft in Deutschland sowie beim Premierminister der Färöer und dem färöischen Fremdenverkehrsbüro und fordert ein Verbot dieser martialischen Waljagd.
Die GRD appelliert an die Verbraucher, keine Produkte der Färöer zu kaufen und die Inseln als Reiseziel zu meiden.
2010-06-02 Angriff auf Gaza-Hilfskonvoi Es ist ein empörender Einsatz von tödlicher Gewalt, um damit eine empörende und tödliche Politik zu verteidigen -- Israels Blockade des Gaza-Streifens, wo zwei Drittel der Familien nicht wissen, wie sie ihre nächste Mahlzeit finden.
Die UNO, EU, USA und beinahe alle Regierungen und multilateralen Organisationen haben Israel aufgerufen die Blockade zu beenden und, jetzt sofort, eine umfassende Untersuchung des Angriffs auf den Hilfskonvoi einzuleiten. Doch ohne den massiven Druck von ihren Bürgern, werden unsere Entscheidungsträger ihre Reaktion auf bloße Worte begrenzen -- wie schon so viele Male zuvor.
Lasst uns nun einen unüberhöhrbaren Protestruf aussenden - Schliessen Sie sich dem Ruf nach einer unabhängigen Untersuchung der Kommandoaktion und einem sofortigen Ende der Blockade des Gaza-Streifen an. Unterzeichnen Sie die Petition unter folgendem Link und leiten Sie diese E-Mail an alle weiter, die Sie kennen:
Petition
Diese Petition wird an die UNO und an führende Politker übergeben, sobald sie 200 000 Unterschriften erreicht hat - und danach wieder bei jeder günstigen Gelegenheiten, während Politiker ihre Position festlegen. Eine massive Petition, in Momenten wie diesen, zeigt den Entscheidungsträgern, dass bloße Worte und Pressemitteilungen nicht genügen - dass Bürger konkrete Aktionen fordern und den Politikern auf die Finger schauen.
Während die EU beschliesst, ob sie ihre besonderen Handelsbeziehungen mit Israel erweitert, Obama und der US-Kongress über die Ausgaben für die israelische Militärhilfe im kommenden Jahr beraten und Nachbarstaaten wie die Türkei und Ägypten über ihre nächsten diplomatischen Schritte entscheiden - Lasst uns die Stimme der Weltöffentlichkeit unüberhörbar machen: Es ist Zeit die Wahrheit über den Angriff zu erfahren, Rechenschaft zu verlangen und es ist höchste Zeit, dass Israel das Völkerrecht respektiert und die Blockade des Gaza-Streifens beendet. Unterzeichnen Sie jetzt und leiten Sie diese Nachricht weiter:
Viele von uns teilen den selben Traum: Zwei Staaten, Israel und Palästina, die Seite an Seite friedlich zusammenleben. Doch die Blockade und die andauernde Gewalt verhindern diese Vision. In der angesehenen Zeitung "Haaretz" schreibt ein Kolumnist an seine Mitbürger: "Wir verteidigen nicht länger Israel. Wir verteidigen die Blockade. Die Blockade selber wird zu Israels Vietnam."
Tausende von Friedensaktivisten verurteilen den Angriff und die Blockade in Israels Straßen, von Haifa und Tel Aviv bis nach Jerusalem -- und schliessen sich Protesten auf der ganzen Welt an. Unabhängig davon, welche Seite den ersten Schlag versetzte oder das Feuer eröffnete (Das israelische Militär behauptet, es habe nicht mit der Gewalt begonnen), Israels Regierung sendete bewaffneten Spezialeinheiten in Hubschraubern, um einen Hilfskonvoi in internationalen Gewässern anzugreifen. Die Aktivisten auf den Schiffen wollten Medikamente und Hilfsgüter nach Gaza bringen, einige haben dies mit ihrem Leben bezahlt.
Wir können diese Tragödie nicht rückgängig machen. Doch wir können diesen düsteren Moment in einen Wendepunkt verwandeln und mit vereinter Stimme für Gerechtigkeit und Frieden einstehen.
2010-05-14 Genug Öl im Meer Wir alle haben die schockierenden Bilder vor Augen: Nach der gewaltigen Ölkatastrophe strömen täglich Millionen Liter Rohöl in den Golf von Mexiko.
Vor der Katastrophe kündigten US-Präsident Obama und Kongressabgeordnete zusätzliche Ölbohrungen in Küstengebieten an. Doch die Ölpest stelt diese Politik in Frage. Dem historisch größten Klimasünder bietet sich nun eine Gelegenheit, in Energiefragen umzudenken und auf klimafreundliche Energiequellen umzustellen.
In Momenten wie diesen, wenn Staatschefs wichtige Entschlüsse fassen, können unsere Stimmen den Auschlag geben. Unterzeichnen Sie die Petition und fordern Sie die USA auf, weitere Ölbohrungen vor der Küste zu unterlassen und stattdessen in saubere, erneuerbare Energien zu investieren. Die Petition wird an das Weisse Haus in Washington übergeben, sobald wir 500'000 Unterschriften erreicht haben! Klicken Sie auf den Link zum Unterzeichnen und erzählen Sie Freunden von der Kampagne:
Petition gegen Ölbohrungen vor der Küste
Den Menschen und Tieren an der Golfküste droht eine Umweltkatastrophe ungeahnten Ausmaßes. Der gewaltige Ölteppich hat die Küste erreicht und das älteste US-Naturschutzgebiet verseucht. Aus Angst vor den Auswirkungen wollen die Behörden mit allen Mitteln verhindern, dass mehr Öl die Küste erreicht. Dazu ergreift man drastische Maßnahmen: Feuer und giftige Chemikalien sollen das Öl auflösen - mit unbekannten Risiken für das empfindliche Ökosystem Meer.
Inzwischen fahren die Öl-Konzerne saftige Gewinne ein. BP, welches die gesunkene Ölplattform betrieb, verdoppelte seinen Gewinn im ersten Quartal auf 5,6 Milliarden US-Dollar.
Seit Jahren hofft die Welt, dass die USA endlich mehr beim Klimaschutz unternehmen. Doch die CO2-Lobby hält Washington fest im Griff und anstelle von Investitionen in erneuerbare Energien, steht die Ausweitung der Ölbohrungen auf dem Programm. Dies muss sich jetzt ändern! Senator Bill Nelson aus Florida hat soeben ein neues Gesetz vorgestellt, dass den Ausbau der Bohrungen vor der Küste einschränkt. Lasst uns diesen Vorstoß mit einem weltweiten Proteststurm unterstützen. Unterzeichnen Sie die Petition, die Präsident Obama und den Kongress auffordert auf Ölbohrungen zu verzichten und stattdessen die USA und die Welt in eine saubere Zukunft zu führen. 2010-05-11 Gen-Kekse aus dem Supermarkt. Melden Sie uns weitere Funde! Zuerst die gute Nachricht: Genmanipulierte Lebensmittel kommen derzeit im Handel praktisch nicht vor. Und nun die schlechte: Importprodukte aus nicht EU-Ländern bilden immer wieder Ausnahmen. Ende April haben wir in einer Münchner Rewe-Filiale den "Reese's Peanut Butter Cup" des US-amerikanischen Herstellers Hershey's gefunden. Die Erdnussbutterkekse warteten im Feinkostregal auf unaufmerksame Käufer. Denn nur wer das Kleingedruckte auf der Rückseite der Verpackung ausführlich studiert, findet bei den "Reese's" den Hinweis auf die genmanipulierten Zutaten. Nachdem wir den Supermarkt mit dem Sachverhalt konfrontiert und die Presse informiert hatten, war der Gen-Keks aus dem Regal verschwunden. Unsere Pressemitteilung zum Gen-Keks-Fund können Sie hier nachlesen:
www.umweltinstitut.org/pressemitteilungen/2010/2010_05_03-741.html
Das Umweltinstitut München fordert eine deutlichere Kennzeichnung genmanipulierter Lebensmittel! Der Verbraucher darf beim Einkaufen nicht genötigt werden, jedes einzelne Produkt genauestens auf seine Inhaltsstoffe prüfen zu müssen. Bis es eine Kennzeichnung gibt, die diesen Namen auch verdient, werden wir genau hinschauen. Das Rewe-Reese's-Beispiel zeigt: Der Handel hat Angst vor der Macht der Verbraucher, weil niemand Gen-Food im Einkaufswagen will.
Unser Appell an Sie: Werfen Sie ab und zu einen Blick auf die Zutatenliste und informieren Sie uns, wenn Sie im Kleingedruckten den Hinweis "enthält gentechnisch veränderte Organismen (GVO)" oder "hergestellt aus genetisch verändertem (Zutat)" finden. Wir werden jeden Fund öffentlich machen. Wenn genmanipulierte Lebensmittel klar als solche zu erkennen sind, wird es sie bald überhaupt nicht mehr geben! 2010-05-10 NRW-Wahl nutzen: Klima-Killer Datteln stoppen! Was für eine Wahl in Nordrhein-Westfalen: Schwarz-Gelb ist abgewählt! Jetzt hängt es von der SPD ab, welche Koalition zustande kommt. Sie muss die Chance für einen energiepolitischen Neuanfang in NRW nutzen - und einen der größten Skandale der Regierung Rüttgers korrigieren: die "Lex Eon". Mit diesem Spezialgesetz wollte die Regierung den größten Kohlemeiler Europas in Datteln retten. Gerichte stoppten den Schwarzbau aus Klimaschutzgründen. Doch Schwarz-Gelb änderte kurzerhand das Landesentwicklungsgesetz, um das Urteil auszuhebeln.
Im Landtag hatte die SPD gegen die Streichung des Klimaschutz-Paragrafen gestimmt - es war Wahlkampf. Jetzt muss die Partei umsetzen, was sie vor der Wahl versprochen hat und den Klimaschutz wieder gesetzlich verankern. Dann wird das Kohlekraftwerk in Datteln, der größte Kohlemeiler Europas, verhindert, obwohl Eon dort bereits 1,2 Milliarden Euro verbaut hat. Ein bundesweites Signal gegen neue Kohlekraftwerke!
Fordern Sie jetzt, den Klima-Killer in Datteln endgültig zu verhindern!
Erst vor wenigen Tagen bestätigte der Sachverständigenrat für Umweltfragen der Bundesregierung, dass wir keine neuen Kohlekraftwerke brauchen - und trotzdem auf längere AKW-Laufzeiten verzichten können. Im Gegenteil: Beides würde den Ausbau der Erneuerbaren Energien blockieren. Auch eine neue Landesregierung in Nordrhein-Westfalen muss diesen Auftrag annehmen und auf Erneuerbare Energien statt auf unflexible Kohlekraftwerke setzen.
Derzeit sind in NRW zehn Kohlemeiler im Bau oder geplant. Gehen diese Klima-Killer ans Netz, verhindern allein sie, dass wir unsere internationalen Verpflichtungen beim Klimaschutz einhalten können. Die Wiedereinsetzung des Klimaschutz-Paragrafen und das Ende von Datteln würde auch die Realisierung der anderen Kraftwerksplanungen im Bundesland in Frage stellen. 2010-05-04 Wind und Sonne brauchen keine Atomkraft laut einer aktuellen Meinungsumfrage lehnen 63 Prozent der Bevölkerung längere AKW-Laufzeiten ab. Doch die PR-Strategen von Union und FDP glauben, sich darüber hinwegsetzen zu können. Atomenergie sei "die Brücke in eine neue Zeit" mit Erneuerbaren Energien, verkündete Umweltminister Norbert Röttgen letzte Woche im Stern-Interview. Welch dreiste Behauptung! Denn durch das rasante Wachstum der Erneuerbaren Energien können wir sogar viel schneller aussteigen als bisher vorgesehen.
Ob diese Brücke ins Nichts trotzdem gebaut wird, hängt von den Abgeordneten von FDP und CDU/CSU ab. Ohne sie wird es zu keiner Laufzeitverlängerung kommen. Sie schauen auf die Stimmung in ihrem Bundestagswahlkreis, wo sie wiedergewählt werden wollen: Schlägt ihnen massiver Unmut entgegen oder schlucken die Wähler/innen daheim ein Comeback der Atomkraft? Hier wollen wir ansetzen - tragen Sie jetzt mit uns den Protest in Ihren Wahlkreis.
Fordern Sie von Ihrem/r Abgeordneten, Farbe zu bekennen!
Politiker/innen von FDP und Union behaupten, dass ohne die Laufzeitverlängerungen Deutschland seine Klimaschutzziele nicht erreichen könne. Eine taktische Lüge. Denn zahlreiche wissenschaftliche Studien - auch vom Umweltbundesamt - belegen: Dank des schnellen Wachstums der Erneuerbaren Energien können wir sowohl auf neue Kohlekraftwerke verzichten als auch aus der Atomkraft aussteigen. Atomkraft ist eine Blockade- und keine Brückentechnologie, denn sie verstopft zunehmend die Stromnetze und blockiert sogar den Ausbau der Erneuerbaren.
Lesen Sie mehr zur Energiewende ohne Kohle und Atom...
Schicken Sie den Politiker/innen bei Ihnen vor Ort unsere Protest-Mail! 2010-05-03 Kopfpauschale: Rösler weigert sich, 100.000 Unterschriften entgegenzunehmen / DGB-Bündnis "Stoppauschale" startet mit Online-Aktion Über 100.000 Menschen haben bereits unseren Appell gegen die Kopfpauschale und für eine solidarische Gesundheitsreform unterzeichnet. Doch Gesundheitsminister Philipp Rösler drückte sich gestern in Köln davor, die Unterschriften bei einer Campact-Aktion entgegenzunehmen. So schnell lassen wir jedoch nicht locker und recherchieren bereits die nächsten öffentlichen Auftritte des Ministers.
Lesen Sie mehr zur Aktion...
Haben Sie schon unseren Appell gegen die Kopfpauschale unterzeichnet?
Auch der DGB hat, unterstützt von einem breiten Bündnis, eine Online-Aktion gegen die Kopfpauschale gestartet. Unter dem Motto "Mein Kopf gegen die Kopfpauschale" können Sie ein Foto von sich hochladen und mit Ihrem Gesicht Stellung beziehen.
Bei mein "Kopf gegen die Kopfpauschale" mitmachen...
Weiter
|
News: 10.05.2010
In Nordrhein-Westfalen ist Schwarz-Gelb auch in der Energiepolitik
abgewählt. Jetzt muss die bisherige Opposition das Kohlekraftwerk
Datteln endgültig begraben - als bundesweites Signal gegen neue
Kohlemeiler!
Fordern Sie das Ende des Klima-Killers!
Geschenktip
|